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Erste Taxiunternehmen wegen Corona-Krise in Schieflage

Koblenz  

Erste Taxiunternehmen wegen Corona-Krise in Schieflage

03.04.2020, 17:10 Uhr | dpa

Die Taxibranche in Rheinland-Pfalz leidet nach eigenen Angaben massiv unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Bei ihm lägen bereits die ersten Insolvenzanträge auf dem Tisch, sagte der Geschäftsführer des Verbands des Verkehrsgewerbes Rheinland (VDV), Guido Borning, am Freitag auf Nachfrage. Die Branche sei auf Zuschüsse angewiesen. "Wir sind daher maßlos enttäuscht, dass die Landesregierung neben den Bundesmitteln - im Gegensatz zu anderen Ländern - keine Zuschüsse für Kleinstunternehmer bereitstellt."

Der Verband hat seinen Mitgliedern empfohlen, nur einen Fahrgast auf dem Rücksitz zu befördern. Zudem sollen die Taxis nach jeder Fahrt desinfiziert werden. Viele Unternehmen greifen den Angaben zufolge mittlerweile auch auf Glasscheiben zurück, um Distanz zwischen Fahrer und Gast herzustellen.

Taxis zählen laut VDV zum öffentlichen Personennahverkehr und sind somit systemrelevant. Auf dem Land werden etwa viele Krankenfahrten von Taxiunternehmen übernommen. Die Branche hat Borning zufolge in der Krise aber Kreativität gezeigt. Viele Taxifahrer bieten zum Beispiel Einkaufsfahrten für Senioren an oder nehmen etwa Ärzte und Pflegekräfte kostenlos mit.

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