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Neu-Bundestzrainer Baude: Klima im Skeleton-Team verbessern

Berchtesgaden  

Neu-Bundestzrainer Baude: Klima im Skeleton-Team verbessern

15.04.2020, 12:50 Uhr | dpa

Die Verbesserung des Klimas in der Skeleton-Nationalmannschaft ist ein vordergründiges Thema für den neuen Bundestrainer Christian Baude. Im Interview der "Thüringer Allgemeine" (Mittwoch) sagte der 37-Jährige, unter seinem nach den Weltmeisterschaften in Altenberg freigestellten Vorgänger Dirk Matschenz habe es zu vielen Sportlern und vor allem zu den Nachwuchstrainern offenbar keine Vertrauensbasis mehr gegeben. "Ich werde sehr loyal zu den Sportlern sein und auch meine Oberhofer Sportler niemals bevorzugen", sagte der bisherige Bundesstützpunkttrainer in Oberhof.

Die gegenwärtig durch die Corona-Krise hervorgerufene Situation bezüglich der Trainingsorganisation sieht der neue Bundestrainer als erste Bewährungsprobe. "Ich kommuniziere mit den Trainern vor Ort, damit wir ein vernünftiges Training organisieren können. Nicht so einfach wird es bei den Jüngeren. Da haben wir größere Gruppen. Doch wenn die Schulen langsam wieder aufmachen, gibt es eigentlich keinen Grund, die Sportstätten für das Training geschlossen zu halten", sagte der ehemalige Rodler aus Zella-Mehlis, der seinen Wohnsitz nun zum Verbandssitz nach Berchtesgaden verlegen wird.

Die neue Saison sieht er wegen der mit drei Titeln unglaublich erfolgreichen WM in Altenberg als Herausforderung. "Das wird tatsächlich schwer. Aber wir haben im vergangenen Winter in Lake Placid, wo 2021 die WM stattfindet, auch zwei Rennen bei Männern und Frauen gewonnen. Wir wollen um die Titel mitfahren und wieder Medaillen gewinnen", sagte Baude.

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