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Zoos und Tierparks dürfen unter Auflagen öffnen

Neuwied  

Zoos und Tierparks dürfen unter Auflagen öffnen

17.04.2020, 17:28 Uhr | dpa

Die Zoos und Tierparks in Rheinland-Pfalz dürfen ab Montag wieder öffnen. Allerdings nur unter strengen Auflagen: Es müssen Zutrittskontrollen durchgeführt werden und nur die Außenbereiche dürfen zugänglich sein, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

"Selbstverständlich freuen wir uns über die Entscheidung", sagte Thorsten Höffner vom Zoo in Neuwied. Die Verantwortlichen seien mit Hochdruck dabei, ein Konzept für eine geordnete Wiedereröffnung zu entwickeln. Allerdings wüssten die Betreiber noch nicht, wie die neuen Regelungen genau aussehen werden. "Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass wir schon am Montag wieder öffnen können". Der Zoo werde seine Besucher über Facebook und die eigene Homepage informieren, sobald es einen Termin gebe.

Den anderen Zoos im Land geht es ähnlich. "Wir warten derzeit auf die neue Rechtsverordnung", sagte Nina Scharer, Pressesprecherin des Wormser Tiergartens. Die Stadt habe daher beschlossen, den Tiergarten am Montag noch nicht zu öffnen. Die Verantwortlichen des Parks hätten aber schon angefangen, ein Konzept zu erarbeiten: Über ein Online-Buchungssystem könnten Tickets reserviert und die Anzahl der Besucher koordiniert werden. "Aus wirtschaftlicher Sicht ist es ganz, ganz wichtig, dass es wieder losgeht".

Aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 23. März wurden alle Zoos in Deutschland geschlossen. Infolgedessen kam es bei den Tierparks zu großen finanziellen Problemen, da die Kosten für die Versorgung der Tiere weiterhin anfielen.

Die erheblichen finanziellen Einbrüche seien auch für den Zoo Landau eine große Belastung, sagte der Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Dennoch sei er "als Leiter dieses Landauer Zoos Stolz zu sehen, wie konstruktiv und kooperativ das gesamte Zooteam die zurückliegenden Wochen der Schließung mitgetragen haben." Das Team sehe nun mit Zuversicht der Wiederöffnung des Zoos entgegen.

"Gerade jetzt ist ein - wenn auch eingeschränkter - Ausflug ins Freie Balsam für die Seele. Nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Zoobetreiber können jetzt erstmal aufatmen", teile die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken am Freitag mit.

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