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Corona-Krise zeigt Auswirkungen auf Fundbüros in MV

Schwerin  

Corona-Krise zeigt Auswirkungen auf Fundbüros in MV

18.04.2020, 11:29 Uhr | dpa

Corona-Krise zeigt Auswirkungen auf Fundbüros in MV. Ein Fundbüro

Ein Schild mit der Aufschrift "Fundbüro" steht zwischen Rucksäcken und Taschen in einem Regal. Foto: Swen Pförtner/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die Fundbüros in Mecklenburg-Vorpommern. In Greifswald etwa wurden in den vergangenen Wochen weniger Fundsachen abgegeben als sonst üblich, wie Pressesprecherin Andrea Reimann mitteilte. Finder können sich ihren Angaben zufolge telefonisch oder per Email an das Fundbüro richten. Je nach Dringlichkeit würde dann entschieden werden, ob das Gefundene zunächst beim Finder verbleiben oder ins Fundbüro gebracht werden soll.

Auch in Schwerin landeten weniger Gegenstände im städtischen Fundbüro. Dies war nach Angaben von Kathrin Hoffmann von der Pressestelle der Landeshauptstadt allerdings insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Stadthaus angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vorübergehend geschlossen wurde. Da sich in diesem Gebäude auch das Fundbüro befindet, blieb dieses ebenfalls geschlossen. Finder würden gebeten, sich Zeit und Ort ihres Fundes zu merken und auf die Öffnung des Fundbüros zu warten. Einige wenige Fundsachen, die in Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs liegen blieben, würden zwar noch abgegeben werden, eine tägliche Übergabe erfolge derzeit jedoch nicht.

In den Hansestädten Wismar und Stralsund blieben die Fundbüros zunächst geschlossen. In dringenden Fällen - wie etwa beim verlorenen Papieren oder Bankkarten - werde jedoch mit dem Besitzer eine Möglichkeit zur Übergabe besprochen, teilte die Pressestelle der Hansestadt Wismar mit.

In der Hansestadt Rostock blieb die Anzahl der Einlieferungen und Abholungen hingegen zunächst in etwa normal. Das Fundbüro war nach wie vor geöffnet. "Dabei achten wir aber natürlich auf Standards wie den Abstand. Es darf auch nur eine Person zur Zeit rein", erklärte eine Sprecherin der Stadt.

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