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Erster Nachwuchs bei Störchen in der Pfalz

Bornheim  

Erster Nachwuchs bei Störchen in der Pfalz

21.04.2020, 05:50 Uhr | dpa

Erster Nachwuchs bei Störchen in der Pfalz. Ein Weißstorch legt einen Ast in sein Nest

Ein Weißstorch legt in einer Pflegestation der Aktion "PfalzStorch" einen Ast in sein Nest. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nachwuchs bei den Klapperschnäbeln: Das rheinland-pfälzische Storchenzentrum in Bornheim freut sich über die ersten Küken der Brutsaison. "Eine schöne Überraschung war es, am Morgen des 16. April auf den Bildern der Nestkamera einen kleinen grauen Kopf im Horst des Storchenpaares vor dem Storchenzentrum zu sehen", teilte Leiterin Jessica Lehmann mit. "Damit hat die Schlupfzeit der Bornheimer Störche begonnen." Mittlerweile seien vier Küken im Nest des Storchenzentrums zu finden. "In Bornheim gibt es zurzeit 26 besetzte Storchennester, das sind drei weniger als 2019."

Früher dran als die Störche in Bornheim waren die Langbeine im benachbarten Knittelsheim. "Das erste Küken knackte hier die Eischale am 10. April. Diese Störchin brütet immer besonders früh und war auch in diesem Jahr zeitig dran", erzählte Lehmann. "Wir rechnen in den kommenden Tagen mit immer mehr Küken in den Nestern der Pfalz."

Für die Störche in Rheinland-Pfalz war 2019 ein erfolgreiches Brutjahr. "Im Bundesland waren 360 Brutpaare zu zählen", sagte Lehmann. Aufgrund des regnerischen und kühlen Wetters im Mai gab es 2019 mit etwa 677 beringten Jungstörchen weniger als 2018 (727). "Allerdings waren einige Horste nicht erreichbar - somit blieben einige Jungstörche unberingt", sagte sie. "Wir hoffen, dass den Störchen 2020 eine lange nass-kalte Wetterphase erspart bleibt."

Träger der Storchenzentrums ist die vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufene Aktion PfalzStorch, die eine zentrale Rolle bei der Wiederansiedlung der Adebare spielt. Anfang der 1970er Jahre galt der Weißstorch in Rheinland-Pfalz als ausgestorben. Nun aber erklingt in Bornheim und anderenorts wieder das markante Klappern der roten Schnäbel. "Der Storch gehört zur Pfalz", meinte Lehmann.

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