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Hunderte Schafe grasen für Naturschutz in Döberitzer Heide

Duderstadt  

Hunderte Schafe grasen für Naturschutz in Döberitzer Heide

28.04.2020, 13:59 Uhr | dpa

Hunderte Schafe grasen für Naturschutz in Döberitzer Heide. Projekt "Wilde Heide" der Sielmann-Stiftung

Eine Piste schlängelt sich durch die "Wilde Heide". Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Grasen für den Naturschutz: 900 Schafe, darunter 400 Lämmer, sind seit Dienstag in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide (Landkreis Havelland) unterwegs. Schafe und Ziegen gelten aufgrund ihrer Futtervorlieben und ihrer Genügsamkeit als ideale Landschaftspfleger für Trockenrasen und Magerwiesen, wie die Heinz Sielmann Stiftung am Dienstag mitteilte. Sie leisteten damit einen entscheidenden Beitrag auch zur Artenvielfalt der Region.

Ab Mitte Mai sollen zwei Herden mit insgesamt etwa 4000 Schafen und Ziegen auf rund 300 Hektar weiden. Sie sorgen dafür, dass die offene Landschaft erhalten bleibt und verhindern den Aufwuchs von Bäumen und Sträuchern. Je nach Futterlage bleiben die Herden bis zum Spätherbst auf der Heide.

In der offenen und halboffenen Landschaft der Döberitzer Heide am westlichen Rand Berlins siedeln sich nach den Angaben der Stiftung viele seltene Insekten und Tierarten an. Darunter sind Wildbienen, Wiedehopf, Wendehals, Steinschmätzer oder Heidelerche oder auch Fischotter und die bundesweit stark gefährdete Rotbauchunke.

Sielmanns Naturlandschaft mit rund 3650 Hektar Fläche genießt als Flora-Fauna-Habitat (FFH) den höchsten europäischen Schutz und ist zu großen Teilen als Vogelschutzgebiet ausgewiesen.

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