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Gottesdienste meist ab nächster Woche: Vorbereitungen laufen

Darmstadt  

Gottesdienste meist ab nächster Woche: Vorbereitungen laufen

30.04.2020, 14:08 Uhr | dpa

Gottesdienste meist ab nächster Woche: Vorbereitungen laufen. Jesuskreuz

Ein Jesuskreuz und eine brennende Kerze stehen in einer Kirche. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Obwohl das Verbot gelockert wurde, finden am bevorstehenden langen Wochenende kaum Gottesdienste in Hessen statt. Hessen hatte am Dienstag beschlossen, ab 1. Mai wieder öffentliche Gottesdienste und Trauerfeiern unter bestimmten Bedingungen zu erlauben. So muss der Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Menschen eingehalten werden, nötig sind zudem weitere Hygienemaßnahmen wie das Aufstellen von Desinfektionsspendern.

"Nach einem vorläufigen Überblick wird kaum eine Gemeinde in der hessen-nassauischen Kirche schon dieses Wochenende wieder feiern", sagte ein Sprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die überwiegende Mehrzahl werde "aus guten Gründen" am 10. Mai beginnen. Es gebe auch keine Eile: Alternativen wie die Predigt per Brief oder Videostreamings hätten sich bewährt.

"Durch die Maßnahmen werden auch die Gottesdienstabläufe - zum Beispiel kein Gesang - massiv verändert", erklärte der Sprecher. Die Kirchengemeinden vor Ort bräuchten dafür Beschlüsse des Kirchenvorstands. Sie müssten entscheiden, "ob sie die mit den Schutzkonzepten einhergehenden drastischen Veränderungen der Gestaltung von Gottesdiensten mittragen".

Nach Angaben des Bistums Fulda wird es erst ab Montag (4. Mai) wieder öffentliche Gottesdienste geben. Denn diese seien an besondere Auflagen gebunden, um der Corona-Pandemie Rechnung zu tragen. Dafür hat Bischof Michael Gerber ein Schutzkonzept erlassen. Dieses Konzept müsse erst in die Gemeinde getragen und dort umgesetzt werden. Das Konzept sieht Hygienemaßnahmen, Zugangs- und Abstandsregelungen sowie eine Höchstzahl von Teilnehmern vor. Es ist auf der Homepage des Bistums einsehbar ( www.bistum-fulda.de). Gerber betonte, dass gemeinschaftliche Eucharistiefeiern "unverzichtbar für das kirchliche Leben" seien.

Das Bistum Limburg erklärte, dass Gottesdienste in kleinen Gruppen ab Sonntag stattfinden können - allerdings unter strengen Vorgaben, wie es ein Bistumssprecher sagte. Es werde aber nicht möglich sein, in allen Pfarreien Gottesdienste zu feiern. "Dort, wo die entsprechenden Voraussetzungen nicht gegeben sind, kann auch kein Gottesdienst gefeiert werden", sagte der Sprecher. In welchen der 68 Pfarreien Veranstaltungen stattfinden, konnte das Bistum nicht benennen. Vielerorts sei dies auch noch nicht entschieden worden.

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