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Waldkauz inzwischen auch im Hochharz heimisch

Elend  

Waldkauz inzwischen auch im Hochharz heimisch

02.05.2020, 10:11 Uhr | dpa

Waldkauz inzwischen auch im Hochharz heimisch. Waldkauz

Ein junger Waldkauz krabbelt einen Baum hoch. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Waldkauz hat in den vergangenen Jahren die Hochlagen des Nationalparks Harz für sich erobert. Die Eulen seien unter anderem in der Nähe von Torfhaus (Kreis Goslar), am 925 Meter hohen Berg Achtermann und nahe Schierke im Kreis Harz registriert worden, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Der Grund dafür sei möglicherweise eine Zunahme offener Flächen, die den Waldkäuzen gute Jagdgründe bieten. In den Totholzbeständen des Nationalparks finde der Waldkauz zudem gute Baumhöhlen zum Brüten. Durch Stürme und Borkenkäferbefall sind in vielen höheren Lagen des Nationalparks in den vergangenen Jahren zusätzliche offene Flächen entstanden.

Die Eulen seien auch in den älteren Buchenbeständen des Nationalparks anzutreffen, sagte Sprecher Friedhardt Knolle. Wer sie hören möchte, müsse in der Dämmerung beispielsweise im Eckertal bei Bad Harzburg spazieren gehen. Abzuraten sei allerdings vom Anlocken der Eulen mit Hilfe einer Vogelstimmen-App. Wenn Waldkäuze hörten, dass vermeintliche Konkurrenten in ihrem Revier rufen, könnten ganz schön garstig werden. Bekannt seien Angriffe auf Kopf und Gesicht menschlicher Störenfriede.

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