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Doch keine Plädoyers im Flensburger Cannabisprozess

Schleswig  

Doch keine Plädoyers im Flensburger Cannabisprozess

12.05.2020, 12:19 Uhr | dpa

Doch keine Plädoyers im Flensburger Cannabisprozess. Strafprozessordnung und Akten im Verhandlungssaal

Die Strafprozessordnung und Akten liegen auf einem Tisch im Verhandlungssaal. Foto: Carsten Rehder/dpa/Illustration (Quelle: dpa)

Im seit gut eineinhalb Jahre andauernden Flensburger Cannabisprozess ist am Dienstag nicht wie erwartet mit den Plädoyers begonnen worden. Ein Verteidiger hatte zu Beginn des Verhandlungstages einen Antrag eingebracht, zwei weitere Zeugen zu hören. Darüber muss das Gericht noch beraten. Der Prozess wird am 26. Mai fortgesetzt.

Den elf Angeklagten wird bandenmäßiger unerlaubter Handel mit Drogen vorgeworfen. Spätestens 2008 sollen die beiden Hauptangeklagten übereingekommen zu sein, gemeinsam mit anderen arbeitsteilig in größeren Mengen Cannabis anzubauen und zu verkaufen. Insgesamt wurden rund 210 Taten angeklagt. In den Jahren 2008 bis 2016 sollen fast 400 Kilogramm Cannabis produziert worden sein.

Dass sich die Verhandlung in die Länge zieht, ist unter anderem der Vielzahl der Prozessbeteiligten geschuldet. Zudem wurde wegen des eingeschränkten Gesundheitszustandes zweier Angeklagter nur einmal die Woche halbtags verhandelt. Zuletzt war die Verhandlung auch wegen der Krankheit eines Angeklagten mehrere Wochen unterbrochen.

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