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Nutzfahrzeug-Zulieferer Jost Werke rutscht in rote Zahlen

Neu-Isenburg  

Nutzfahrzeug-Zulieferer Jost Werke rutscht in rote Zahlen

14.05.2020, 10:48 Uhr | dpa

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben den Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke im ersten Quartal belastet. Der Konzern rutschte wegen der Pandemie-Folgen und eines schlechteren Finanzergebnisses im Zusammenhang mit der Abwertung der schwedischen Krone und des britischen Pfund in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 4,1 Millionen Euro zu Buche, nach einem Gewinn von 14,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Neu-Isenburg bei Frankfurt mitteilte. Wegen der Virus-Folgen will der Konzern zudem die Dividendenzahlung aussetzen und darüber am 1. Juli auf der Hauptversammlung abstimmen lassen.

Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 4 Prozent auf 192 Millionen Euro fiel, brach das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 40 Prozent auf 14,3 Millionen Euro ein. Die entsprechende Marge ging um 4,6 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent zurück. Jost geht davon aus, dass das zweite Quartal am stärksten von der Pandemie betroffen sein wird und rechnet mit einer Erholung erst ab dem dritten Quartal. Wegen der Corona-Krise hatte Jost bereits Ende März die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgezogen. Ein verlässlicher Ausblick sei weiterhin nicht möglich, hieß es nun.

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