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Corona-Krise führt im März zu Tiefstand bei Verkehrstoten

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Corona-Krise führt im März zu Tiefstand bei Verkehrstoten

25.05.2020, 12:35 Uhr | dpa

Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen im März auf einen Tiefstand seit der Wiedervereinigung gesunken. Bei Unfällen kamen 158 Menschen ums Leben, im März 2019 waren es noch 234 Verkehrstote, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit Mitte März deutlich mehr Menschen zu Hause geblieben, was sich auch im Straßenverkehr bemerkbar gemacht hatte.

In Schleswig-Holstein sank die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Menschen im März auf 704, sechs von ihnen starben. Im Vorjahresmonat waren 1079 Menschen verletzt worden, davon starben fünf. Zudem hatte es nur noch 4846 Verkehrsunfälle gegeben. Im März 2019 waren es noch 6955.

Laut den Statistikern sank die Zahl der Verkehrsunfälle in Deutschland auf 166 000, das waren 23 Prozent weniger als im März 2019. Zudem ist es der niedrigste Wert in einem März seit rund 30 Jahren. Das Bundesamt erfasst erst seit der Wiedervereinigung Monatszahlen in seiner Verkehrsstatistik, somit können für die Jahre davor keine Vergleichswerte genannt werden.

Insgesamt registrierte die Polizei im ersten Quartal 2020 rund 564 000 Verkehrsunfälle, das entspricht einem Rückgang von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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