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Demonstranten besetzen Bauplatz für Flüssiggas-Terminal

Brunsbüttel  

Demonstranten besetzen Bauplatz für Flüssiggas-Terminal

29.05.2020, 11:40 Uhr | dpa

Demonstranten besetzen Bauplatz für Flüssiggas-Terminal. Polizei Blaulicht

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund 30 Gegner von Flüssiggas haben am Freitag am Brunsbütteler Elbehafen den Bauplatz für ein neues Flüssiggas-Terminal besetzt. Mit ihrer Aktion wollen sie schon im Vorwege gegen das geplante Projekt protestieren, wie die Aktionsgruppe "Erdgas - Brücke ins Nichts" mitteilte. "Uns ist klar, dass die Genehmigungen noch nicht alle erteilt worden sind und die Bagger hier nicht morgen anrücken werden, aber wir wollen rechtzeitig klar machen: Sollte dieses Terminal weiter geplant werden, wird es Widerstand geben", sagte Sprecherin Anna Meyer.

Die Gruppe kritisiert unter anderem, dass Erdgas ein endlicher, fossiler Energieträger sei und "beinahe genauso klimaschädlich wie Kohle". Außerdem verdränge der aktuelle "Erdgas-Boom die erneuerbaren Energieträger aus dem Strommix, behindert also sogar aktiv die Energiewende. Auch für die Schifffahrt ist deshalb das Flüssiggas kein klimaschonender Treibstoff." Die Demonstranten wollen das Pfingstwochenende und eventuell weitere Tage dort verbringen, wie ein Sprecher der Aktionsgruppe sagte. Zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es zunächst nicht.

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