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Gutes Pfingstwetter lockt Touristen an die Nordseeküste

Cuxhaven  

Gutes Pfingstwetter lockt Touristen an die Nordseeküste

01.06.2020, 13:50 Uhr | dpa

Gutes Pfingstwetter lockt Touristen an die Nordseeküste. Strand

Strandkörbe stehen am Strand. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Pfingstwochenende haben viele Menschen in Niedersachsen für einen Ausflug an die Nordseeküste genutzt. Die Strände waren gut besucht - über größere Verstöße gegen die Corona-Regeln gab es zunächst keine Berichte.

In Cuxhaven gab es eine große Nachfrage nach Ferienwohnungen und Stellplätzen für Wohnmobile, bilanzierte Wolf-Dieter Schink, Geschäftsführer der Cux-Tourismus GmbH am Pfingstmontag. Der Andrang sei in diesem Jahr wegen der vorherigen Corona-Reisebeschränkungen besonders hoch gewesen. Auch viele Tagesgäste seien gekommen. Etliche Besitzer von Wohnmobilen hätten Probleme gehabt, noch einen Stellplatz zu finden.

Die Menschen hätten sich aber an die Mindestabstände gehalten, sagte Schink. Cuxhaven habe einen elf Kilometer langen Sandstrand, da gebe es genug Platz für alle. Auf der Strandpromenade sei es allerdings auch schon mal etwas voller geworden. Dort gilt ein "Rechtsgehgebot", um Mindestabstände einzuhalten. Der Oberbürgermeister von Cuxhaven, Uwe Santjer (SPD), hatte kurz vor den Feiertagen an Tagestouristen appelliert, zu Pfingsten noch auf Ausflüge in die Küstenstadt zu verzichten.

Auch auf Norderney nutzten die Menschen das gute Pfingstwetter für Spaziergänge am Strand. In den engen Straßen der Stadt sei es manchmal schon schwierig gewesen, die Abstandsregeln einzuhalten, erklärte ein Polizeisprecher am Montag. Mitarbeiter des Ordnungsamtes seien deshalb auch am Wochenende unterwegs gewesen.

Vor allem für Camper mit Wohnmobilen war es an der Küste über Pfingsten schwierig, einen Stellplatz zu finden. "Die Küste ist im Moment relativ angesagt, weil man mit dem Wohnmobil derzeit nicht ins Ausland fahren kann", sagte Björn Mühlena (SPD), Bürgermeister von Wangerland.

Weil die regulären Stellplätze wegen der reduzierten Kapazität voll seien, blieben nur die Tagesstellplätze, auf denen die Fahrer aber nur bis zum Abend stehen dürften, berichtete Armin Korok, Geschäftsführer des Tourismusbetriebs der Stadt Norden.

Die gleiche Situation gab es im Kreis Aurich: "Wir haben ein erhöhtes Aufkommen gegenüber den Vorjahren, aber deutlich weniger nutzbare Stellplätze durch die Verordnung", sagte Rolf Kopper, Geschäftsführer der Tourismusorganisation in Dornum. Maximal 60 Prozent der Stellplätze dürfen besetzt werden.

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