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Harmonischer Auftakt im Duell um die SPD-Spitzenkandidatur

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Harmonischer Auftakt im Duell um die SPD-Spitzenkandidatur

08.06.2020, 21:51 Uhr | dpa

Harmonischer Auftakt im Duell um die SPD-Spitzenkandidatur. Katja Pähle

Katja Pähle. Foto: Ronny Hartmann/dpa (Quelle: dpa)

Mitten in der Altmark ist die SPD mit der ersten von fünf Regionalkonferenzen in ihre Vorbereitungen für die Landtagswahl in einem Jahr gestartet. Die Chefin der SPD-Landtagsfraktion, Katja Pähle, und der Politologe Roger Stöcker stellten sich am Montagabend gut zwei Stunden den Fragen der Mitglieder. Größere Attacken oder eklatante inhaltliche Unterschiede gab es nicht. Der 35-jährige Stöcker sagte, er wollte neue Gesichter und eine neue Stimmung in die SPD bringen. Pähle (42) warb für Geschlossenheit in der Partei und verwies auf die Erfolge der SPD in der Kenia-Koalition, die auch ihrer Beharrlichkeit als Fraktionschefin zu verdanken seien.

Die Fragen der rund 50 Genossen im Saal und weiterer online zugeschalteter Parteimitglieder drehten sich um fast alle Themen des politischen Betriebs. Schwerpunkte bildeten die Kommunal- und die Bildungspolitik. Pähle punktete bei den Zuschauern mit Angriffen auf den Koalitionspartner CDU, Stöcker mit teilweise unkonventionellen Ideen, etwa als er den Einsatz von Menschen aus der Berufspraxis als Lehrer vorschlug. Teilnehmer sprachen von einem ausgeglichenen Duell. Wegen der Corona-Regeln hatte die SPD die Teilnehmerzahl beschränkt.

Beide Kandidaten zeigten sich nach der ersten ihrer insgesamt fünf Aufeinandertreffen zufrieden. "Ich finde das ein wirklich gutes Format, da man miteinander diskutieren und auch Unterschiede zwischen den Kandidaten feststellen kann", sagte Pähle. Stöcker sprach von einem "historischen Moment", da die SPD in Sachsen-Anhalt erstmals ihre Mitglieder direkt über die Spitzenkandidaten entscheiden lässt. Die direkte Konfrontation sei "belebend für die Partei".

Die nächste Regionalkonferenz findet am Freitag in Schönebeck (Salzlandkreis) statt. Die rund 3500 Sozialdemokraten im Land sollen dann zwischen dem 27. Juni und dem 10. Juli per Brief abstimmen, wer sie in die Landtagswahl führt.

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