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Trierer Bischof informiert über Zukunft der Pfarreienreform

Trier  

Trierer Bischof informiert über Zukunft der Pfarreienreform

20.06.2020, 03:42 Uhr | dpa

Trierer Bischof informiert über Zukunft der Pfarreienreform. Trierer Bischof Stephan Ackermann

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann spricht bei einem Interview. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einer Intervention aus Rom informiert der Trierer Bischof Stephan Ackermann heute über weitere Schritte bei der geplanten Pfarreienreform. Der Vatikan hat wegen Bedenken an den Plänen dem Bistum aufgetragen, seine Reform zu überarbeiten. Nach der am 9. Juni veröffentlichen Ansage hat die Bistumsleitung seit Mittwoch mit diözesanen Räten und Leitungsgremien darüber beraten, wie es weiter gehen soll. An den Gesprächen nahmen laut Bistumssprecherin rund 200 Personen teil.

Die Strukturreform war nach mehreren Beschwerden Ende November 2019 in Rom zur Überprüfung ausgesetzt worden. Damit konnten die zuvor zum 1. Januar 2020 geplanten ersten 15 von insgesamt 35 neuen Großpfarreien im Bistum nicht errichtet werden.

Die römische Kleruskongregation und der Päpstliche Rat für Gesetzestexte hatten vor allem Bedenken geäußert wegen der künftigen Rolle des Pfarrers im Leitungsteam der Pfarrei, die Größe der künftigen Pfarreien und die Geschwindigkeit der Umsetzung.

Die Reformen beruhen auf einem Reformpaket, das eine 280-köpfige Synode in Trier 2016 beschlossen hatte. Die geplante neue Pfarreienstruktur sieht die Auflösung von insgesamt 887 kleinen Pfarreien in 172 Pfarreiengemeinschaften vor. Das Bistum Trier zählt knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

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