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Tidesteuerung an der Ems wird erprobt

Moormerland  

Tidesteuerung an der Ems wird erprobt

24.06.2020, 02:43 Uhr | dpa

Tidesteuerung an der Ems wird erprobt. Emssperrwerk Gandersum

Die Luftaufnahme zeigt das Emssperrwerk. Foto: Tobias Bruns/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Vor Anlauf des Testbetriebs zur Tidesteuerung wird Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) heute das Emssperrwerk Gandersum besuchen. Lies erhofft sich von dem achtwöchigen Test Gewissheit, inwiefern so das Schlickproblem an der Mündung gelöst und damit die Wasserqualität verbessert werden kann.

In der Gemeinde Moormerland (Landkreis Leer) werden ab 29. Juni die Tore etwa zwei Stunden vor Niedrigwasser geschlossen - vier Wochen lang jede Tide, drei Wochen lang jede zweite. Wie der Sprecher der Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050 beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, Thorsten Kuchta, erklärte, ist außerdem eine zweite Methode vorgesehen: Beim Einsetzen der Flut werden die Tore teils geschlossen, der Flutstrom großräumig gebremst und der Stromauftransport von Schlick vermindert. Weil dabei starke Kräfte wirken würden, müsste der Grund des Flusses befestigt werden - ein Millionenprojekt. Beim Testlauf kann sie daher nur kurz in der letzten Versuchswoche getestet werden.

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