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Verpuffung in Müllverbrennungsanlage durch Justiz-Asservate

Hameln  

Verpuffung in Müllverbrennungsanlage durch Justiz-Asservate

25.06.2020, 12:25 Uhr | dpa

Verpuffung in Müllverbrennungsanlage durch Justiz-Asservate. Ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz

Ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

In einer Müllverbrennungsanlage in Hameln ist es zu einer Verpuffung gekommen - verursacht von Asservaten der Staatsanwaltschaft Hannover. Dabei habe es sich beispielsweise um Handys oder Betäubungsmittel gehandelt, die geschreddert werden sollten, sagte eine Polizeisprecherin in Hameln am Mittwoch. Waffen seien nicht dabei gewesen. Bei der Verpuffung mit Stichflamme sei es zu einem "größeren Brand" gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Drei Mitarbeiter des Unternehmens Enertec kamen wegen Verdachts auf Rauchvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus.

Die Asservate der Justiz Hannover werden nach Unternehmensangaben üblicherweise per Sperrmüllzerkleinerung entsorgt. Bei den Paketen müssten auch Behälter mit einer unbekannten Flüssigkeit gewesen sein, vermutete eine Enertec-Sprecherin. Bei deren Zerstörung sei es dann zu einer Verpuffung gekommen. Das Übergreifen der Flammen auf den Müllbunker habe verhindert werden können.

An der Schredderanlage entstand nach Unternehmensangaben ein erheblicher Schaden. Dieser könne noch nicht beziffert werden. Der Betrieb der Anlage gehe uneingeschränkt weiter.

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