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Storchenküken sterben im Starkregen

Ribnitz-Damgarten  

Storchenküken sterben im Starkregen

29.06.2020, 15:00 Uhr | dpa

Storchenküken sterben im Starkregen. Storchenküken

Ein Storchenküken bettelt bei einem Elterntier nach Nahrung. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Nachwuchs bei den Weißstörchen in Mecklenburg-Vorpommern wird in diesem Jahr mäßig bis durchschnittlich ausfallen. "Es hätte ein gutes Jahr werden können", sagte der Vorsitzende der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz, Stefan Kroll, am Montag. Doch die Regenfälle der vergangenen Tage seien zu heftig gewesen. Etliche Küken starben an Unterkühlung und vermutlich Lungenentzündung. Dabei habe es regional sehr viele Feldmäuse und damit ein gutes Futterangebot gegeben.

Kroll war am Montag mit dem ehrenamtlichen Storchenbetreuer Gunnar Gernhöfer in 19 Dörfern der Region Ribnitz-Damgarten (Landkreis Rostock) unterwegs, um die noch nicht flüggen Jungstörche zu untersuchen und zu beringen. Die erforderliche Hebebühne habe die Agrargenossenschaft Papendorf gestellt, der Bauernverband Bützow unterstützte die Aktion.

Im Altkreis Bad Doberan haben Kroll zufolge 10 von 70 Küken nicht überlebt. Es seien zum Teil 100 Millimeter Regen in 48 Stunden gefallen. Am meisten gefährdet seien die Jungen im Alter von drei bis fünf Wochen. Sie seiden dann zu groß zum Hudern - die Alten können sie nicht mehr unter ihre Fittiche nehmen. Ihr Gefieder sei aber noch nicht so ausgebildet, dass es schon Regen abhalte.

Gernhöfer hatte am Montag in 19 Nestern im Schnitt jeweils zwei Junge zu beringen. Die Ringe seien aus einem haltbaren Kunststoff. 20 bis 25 Jahre - so alt werden Störche - müssten sie lesbar sein.

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