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Schweinehalter: Plan für Neustart von Tönnies-Schlachthof

Damme  

Schweinehalter: Plan für Neustart von Tönnies-Schlachthof

01.07.2020, 15:30 Uhr | dpa

Schweinehalter: Plan für Neustart von Tönnies-Schlachthof. Heinrich Dierkes

Heinrich Dierkes, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) e.V. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Unter Landwirten regt sich Kritik an der anhaltenden Schließung des Tönnies-Schlachthofes im westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Der Betrieb am größten deutschen Schlachthof ruhe seit genau zwei Wochen, und nach wie vor sei unklar, wann und wie es dort weitergehen solle, kritisierte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Heinrich Dierkes, am Mittwoch in Damme bei Vechta. Notwendig sei nun ein Zeitplan für die Wiederaufnahme des Betriebs.

Es sei für die Landwirte ein unhaltbarer Zustand, dass sie noch nicht einmal ansatzweise wüssten, wie es weitergehe. Von der Schließung seien alle deutschen Schweinehalter betroffen, denn in dem Tönnies-Betrieb würden im Normalbetrieb zwischen 12 bis 14 Prozent der deutschen Schweine geschlachtet. Der Schlachthof sei damit "systemrelevant". Wöchentlich stauen sich der ISN zufolge in den Ställen zusätzlich bis zu 100 000 Schweine auf, die der derzeit nicht geschlachtet werden können. "Damit lässt man uns Bauern einfach im Regen stehen", kritisierte Dierkes.

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