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DGB kritisiert geplantes Amazon Verteilzentrum in Rostock

Rostock  

DGB kritisiert geplantes Amazon Verteilzentrum in Rostock

01.07.2020, 16:52 Uhr | dpa

DGB kritisiert geplantes Amazon Verteilzentrum in Rostock. Logo und Schriftzug von Amazon an einem Paketzentrum

Logo und Schriftzug von Amazon an einem Paketzentrum. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der DGB kritisiert den geplanten Bau eines Verteilzentrums des Onlineversandhändlers Amazon in Rostock. Nach Kenntnis des Deutschen Gewerkschaftsbundes setze der Online-Riese bei den rund 100 Arbeitsplätzen komplett auf Leiharbeiter, erklärte der Regionsgeschäftsführer des DGB Rostock-Schwerin, Fabian Scheller, am Mittwoch. Hinzu kämen weitere 300 selbstständige Fahrer, für die dann kein Tarifvertrag gelte. Die Hansestadt solle sich gut überlegen, ob sie solche Geschäftsmodelle auf Kosten der Beschäftigten unterstützen wolle.

Amazon wies die Vorwürfe zurück. Die Mitteilung des DGB enthalte falsche Fakten und unbegründete Anschuldigungen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Mitarbeiter seien sowohl bei Amazon angestellt als auch in Zeitarbeit beschäftigt. "Sobald die Prozesse laufen und die Volumen absehbar sind, wollen wir mittelfristig Mitarbeiter aus der Zeitarbeit übernehmen", sagte Sprecherin Nadiya Lubnina. Die Zahl von 300 Fahrern könne sie nicht bestätigen. "In unserer Ankündigung ging es um etwa 200 Fahrer." Fahrer seien bei Lieferpartnern angestellt.

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