Sie sind hier: Home > Regional >

Plädoyers im Güstrower Totschlagsprozess erwartet

Rostock  

Plädoyers im Güstrower Totschlagsprozess erwartet

03.07.2020, 01:41 Uhr | dpa

Plädoyers im Güstrower Totschlagsprozess erwartet. Justitia-Figur

Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Im Prozess um den Totschlag einer 79-jährigen Rentnerin in Güstrow werden am heutigen Freitag am Landgericht Rostock die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung erwartet. Der 44 Jahre alte Angeklagte hatte zu Beginn des Prozesses im Mai gestanden, die Frau im September 2019 in ihrem Haus mit einer Gartenschere erschlagen zu haben. Als Grund gab er an, sie habe Gerüchte über ihn verbreitet. Die Frau hatte den taubstummen Mann kennengelernt, als er bei einer zufälligen Begegnung in der Stadt um Hilfe bat. Danach soll er sie einige Male in ihrem Haus aufgesucht haben. Der Ukrainer hielt sich trotz eines abgelehnten Asylantrags seit 2016 in Güstrow auf. Eine Abschiebung scheiterte nach Angaben des Schweriner Innenministeriums im Mai 2019 wegen fehlender Reisedokumente. Das Urteil wird für den 10. Juli erwartet.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal