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Chinesische Papierdrachen in der sächsischen Oberlausitz

Herrnhut  

Chinesische Papierdrachen in der sächsischen Oberlausitz

03.07.2020, 12:39 Uhr | dpa

Bunt und formenreich: Das Völkerkundemuseum Herrnhut widmet sich in seiner ersten temporären Ausstellung nach wochenlanger Corona-Zwangspause der über 20 000 Jahre alten Tradition der chinesischen Papierdrachen. Unter dem Titel "Kinder des Windes" sind ab dem 12. Juli bis Anfang 2021 überwiegend zeitgenössische Exemplare aus einer Privatsammlung und aus dem Bestand des Grassi Museums für Völkerkunde zu Leipzig zu sehen, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am Freitag mitteilten. Sie repräsentierten heutige Farben- und Formenvielfalt dieser Objekte, die ursprünglich zur Nutzung auf militärischem Gebiet oder Landvermessung konstruiert und später zum Unterhaltungsmedium wurden.

Anfangs dienten die Drachen dem Ausspähen von Feinden, ihre Nachfolger fliegen, ähnlich thailändischen Fluglaternen, als Glücksdrachen durch die Luft. Die lange Tradition des Drachensteigens hat sich laut SKD in China vor allem in der Wei-Fang-Region bewahrt, aus der die Exponate stammen. Zunächst aus Seide gefertigt stellten sie Fabelwesen, Feen, Blumen, Tiere und Geschichten von Moral und Glück dar.

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