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Erzählungen von Kindern verschiedener Herkunft

Dresden  

Erzählungen von Kindern verschiedener Herkunft

03.07.2020, 18:15 Uhr | dpa

Im Dresdner Damaskuszimmer können Besucher Erzählungen von Kindern verschiedener Herkunft über Heimat, Sehnsucht, Angst und Freude lauschen. Sie wurden im Zuge des vom Bund geförderten Kooperationsprojekts "Stories from a city" mit den Staatlichen Kunstsammlungen im Tonstudio des Theaters Junge Generation Dresden aufgenommen. Am Freitag nahmen die neun bis zwölf Jahre alten Mädchen und Jungen ihre Soundinstallation im Japanischen Palais in Betrieb.

Die künstlerisch gestaltete, interaktive Hörkarte vereint Tonspuren von 14 von Schülern aus verschiedenen Integrationsklassen der Stadt, die in die Kunst des Erzählens eingeführt wurden, sagte eine Sprecherin der Völkerkundemuseen.

Das auf 1810 datierte Dresdner Damaskuszimmer wird mit Hilfe privater Spenden restauriert, die Werkstatt ist an Wochenenden für Besucher geöffnet. Die aus über 100 Teilen bestehende Rarität gelangte 1899 nach Deutschland, seit 1930 ist sie in Dresden, wurde aber erst 1997 aus dem Depot geholt. Der Name Damaskuszimmer steht für prächtig bemalte und mit Metallen verzierte Vertäfelungen, wie sie in Wohnhäusern wohlbetuchter Bürger üblich waren. Sie schmückten den Empfangsraum für Gäste und repräsentierten den Status des Hausbesitzers. Nur wenige dieser Zimmer sind heute in Sammlungen weltweit verstreut.

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