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Spezialeinheiten bleiben mit Gummimunition ausgerüstet

Wiesbaden  

Spezialeinheiten bleiben mit Gummimunition ausgerüstet

11.07.2020, 09:25 Uhr | dpa

Spezialeinheiten bleiben mit Gummimunition ausgerüstet. Peter Beuth sitzt im Plenarsaal des hessischen Landtages

Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, sitzt im Plenarsaal des hessischen Landtages. Foto: Andreas Arnold/dpa (Quelle: dpa)

Hessen will nicht auf den Einsatz von Gummimunition für die Polizei verzichten. Besondere Einheiten wie die Spezialeinsatzkommandos (SEK) und die Mobilen Einsatzkommandos (MEK) seien bei schwerer Gewaltkriminalität wie Geiselnahmen, Entführungen oder Erpressungen im Einsatz, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden. Dafür sei es erforderlich, ein breites Spektrum an Einsatzmitteln zu haben. Auch wenn Gummimunition nur äußerst selten zum Einsatz komme, sei diese Möglichkeit ein wertvoller Teil des Spektrums der Spezialeinheiten.

Der Innenminister nannte die Möglichkeit für den Einsatz von Gummimunition eine Alternative zum unter Umständen tödlich wirkenden Schusswaffengebrauch. Deshalb sei auch nicht geplant, künftig auf diese Option zu verzichten. Hessens Spezialeinheiten haben aber nach Angaben von Beuth seit Anfang des Jahres 2015 keine Gummimunition eingesetzt.

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