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Corona-Krise bringt Studentenwerke finanziell in Bedrängnis

Marburg  

Corona-Krise bringt Studentenwerke finanziell in Bedrängnis

12.07.2020, 09:29 Uhr | dpa

Der Campus verwaist, die Hörsäle geschlossen, die Mensen im Notbetrieb: Die Corona-Krise hat die Studentenwerke in Hessen finanziell in Bedrängnis gebracht. Nach Angaben des Sprechers der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Studenten- und Studierendenwerke, Uwe Grebe, werden derzeit an den Hochschulen und Universitäten nur rund zehn Prozent der sonst üblichen Essen ausgegeben. Zudem sei ein Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit. "Wirtschaftlich ist das zur Zeit nicht", sagt er.

Wie hoch die Einnahmeverluste sind, ließe sich noch nicht beziffern. "Das sehen wir erst am Ende des Jahres", sagte Grebe. Auch das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden konnte die Ausfälle nach Angaben eines Sprechers noch nicht abschätzen. Wichtig sei jedoch, die Studenten auch in der Krise zu unterstützen. "Wir haben einen Versorgungsauftrag, und den nehmen wir wahr. Es muss kein Studierender verhungern", sagte Grebe.

Im benachbarten Rheinland-Pfalz wurde aus Kostengründen auf Saisonkräfte in den Mensen verzichtet. In Hessen gibt es den Angaben zufolge jedoch so gut wie keine solcher Aushilfen.

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