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Blutbad von Hanau: Rund eine Million Euro für Angehörige

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Blutbad von Hanau: Rund eine Million Euro für Angehörige

12.07.2020, 14:32 Uhr | dpa

Blutbad von Hanau: Rund eine Million Euro für Angehörige. Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch

Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Hinterbliebenen der Opfer des Terroranschlags von Hanau haben von der Bundesregierung bislang rund eine Million Euro erhalten. An die Angehörigen seien bislang insgesamt 1,09 Millionen Euro an Härteleistungen ausgezahlt worden, teilte das Bundesjustizministerium auf Anfrage der Zeitungen der Funke Mediengruppe mit. An die Hinterbliebenen des Anschlag in Halle seien 105 000 Euro ausbezahlt worden.

Am späten Abend des 19. Februars hatte in Hanau ein 43 Jahre alter Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln getötet, weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter soll auch seine Mutter umgebracht haben, bevor er sich selbst tötete. Vor der Tat hatte er Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

In Halle hatte am 9. Oktober 2019 ein schwer bewaffneter Mann versucht, in eine gut besuchte Synagoge einzudringen. Als das misslang, erschoss er auf der Straße und in einem Döner-Imbiss zwei Menschen und verletzte auf seiner Flucht weitere Menschen schwer, ehe er festgenommen wurde. Der 28 Jahre alte Deutsche sitzt in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord und 68-fachen Mordversuch "aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung heraus" vor.

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