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Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs

Zweibrücken  

Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs

28.07.2020, 17:19 Uhr | dpa

Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Eine Statue der Justitia hält die Waage

Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Weil er unter falschem Namen im Internet drei Frauen um etwa 200 000 Euro betrogen haben soll, hat die Justiz in Rheinland-Pfalz Anklage gegen einen 44-jährigen Mann erhoben. Der Beschuldigte sei zwischen 2015 und 2020 über Dating Portale mehrere Beziehungen eingegangen, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Dienstag mit. Nach gewisser Zeit habe er eine Krankheit vorgetäuscht - und sei gegenüber den Frauen und deren Familien so überzeugend aufgetreten, dass diese die angeblichen Behandlungskosten übernehmen wollten.

Insgesamt waren drei Frauen betroffen - bei zwei Frauen auch weitere Angehörige, teilte die Anklagebehörde in der pfälzischen Stadt mit. Der Beschuldigte erhielt demnach mit "immensem psychischem Druck" und einem "höchst manipulativen Vorgehen" etwa 200 000 Euro, die er für sich verbrauchte.

Als der Mann Anfang 2018 von Ermittlungen gegen ihn Wind bekam, tauchte er unter und wurde per Haftbefehl gesucht, wie es hieß. Nach der Präsentation des Falls in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY, Betrug spezial" im Februar 2020 seien etliche Hinweise eingegangen, die Anfang April zur Festnahme des Mannes in Deutschland führten.

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