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Spätaussiedler kommen zunächst in Quarantäne

Friedland  

Spätaussiedler kommen zunächst in Quarantäne

03.08.2020, 15:29 Uhr | dpa

Neu in Deutschland ankommende Spätaussiedler kommen vor ihrer Unterbringung im Grenzdurchgangslager Friedland in Quarantäne. Sie werden unter anderem in einem Hotel in Duderstadt im Landkreis Göttingen untergebracht, wie das Bundesinnenministerium am Montag auf Anfrage mitteilte. Dort würden sie verpflegt und medizinisch betreut. Zudem sind nach Ministeriumsangaben Corona-Tests für Spätaussiedler am Frankfurter Flughafen in Vorbereitung. Zunächst hatte der NDR darüber berichtet.

Im Rosenthaler Hof in Duderstadt ist Platz für 250 Menschen, wie das Ministerium weiter mitteilte. Seit Samstag sind dort demnach 14 Menschen aufgenommen worden. Nach Ablauf der zweiwöchigen Quarantäne kommen sie in das Grenzdurchgangslager Friedland. Dort waren Anfang Juli mehr als 60 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, die meisten davon Spätaussiedler. Zuwanderer mit deutschen Wurzeln aus der ehemaligen Sowjetunion dürfen legal nach Deutschland einreisen.

In der Nähe des Frankfurter Flughafens biete eine weitere Transit-Unterkunft Platz für 330 Spätaussiedler, teilte das Ministerium mit. 35 Menschen könnten zudem in Langenhagen bei Hannover unterkommen sowie 34 in einem Hotel im bayerischen Bad Kissingen.

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