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Martin: Mussten mit Infektionen an Schulen rechnen

Schwerin  

Martin: Mussten mit Infektionen an Schulen rechnen

07.08.2020, 12:21 Uhr | dpa

Martin: Mussten mit Infektionen an Schulen rechnen. Bettina Martin (SPD)

Bettina Martin (SPD), die Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die jüngste Schließung von zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund von Corona-Infektionen kommt für Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) nicht überraschend. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass es Verdachtsfälle in den Schulen geben wird", sagte sie am Freitag in Schwerin. "Solange das Corona-Virus noch nicht bekämpft ist und es keinen Impfstoff gibt, müssen wir damit rechnen." Wichtig sei, dass in solchen Fällen sofort reagiert und gehandelt werde, betonte Martin. "Der Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten steht an erster Stelle."

In Graal-Müritz (Landkreis Rostock) und Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) haben die Gesundheitsämter am Freitag, wenige Tage nach Schuljahresbeginn, eine Grundschule und ein Gymnasium mit zusammen rund 1000 Schülern geschlossen. In der Grundschule ist ein Schüler infiziert, an dem Gymnasium eine Lehrerin.

Ministerin Martin betonte: "Unser Schutzkonzept in MV hat das Ziel, dass bei einem Verdachtsfall in einer Schule zielgenau und begrenzt reagiert wird, ohne dass es wieder zu flächendeckenden Schulschließungen kommen muss." Der Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen sei eine große Herausforderung. Alle müssten gemeinsam dafür sorgen, dass das Virus nicht von außen in die Schulen getragen werde. "Ich appelliere deshalb an alle, sich an die Regeln zu halten, denn das ist der beste Schutz für die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in den Schulen."

Der Unterricht in Mecklenburg-Vorpommern hatte erst am Montag begonnen. Das Bundesland war als erstes nach den sechswöchigen Sommerferien in das neue Schuljahr gestartet. Am Donnerstag begann in Hamburg die Schule. Kommende Woche sind dann Schleswig-Holstein, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen dran.

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