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Ärzteverband begrüßt Rückkehr zum Regelunterricht

Schwerin  

Ärzteverband begrüßt Rückkehr zum Regelunterricht

08.08.2020, 08:15 Uhr | dpa

Ärzteverband begrüßt Rückkehr zum Regelunterricht. Schulkinder gehen zum Unterricht in einer Grundschule

Schulkinder gehen zum Unterricht in einer Grundschule. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Ärzteverband Marburger Bund hält die Rückkehr zum Regelbetrieb an Schulen für richtig - trotz zweier wieder geschlossener Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. "Die Schule ist eine Großveranstaltung - aber eine, die wir uns leisten müssen", sagte Verbandschefin Susanne Johna der Deutschen Presse-Agentur. Dafür sei es wichtig, Corona-Regeln gut festzulegen. "Die Überlegungen dazu kommen teilweise erstaunlich spät, denn das Schuljahr beginnt ja nun nicht überraschend." Dazu gehöre eine Strategie zum regelmäßigen Belüften der Räume, die auch im Herbst und Winter durchzuhalten sei. Sinnvoll seien auch Masken auf dem Schulhof gerade in beengteren Bereichen. "Während des Unterrichts halte ich das nicht für angebracht."

Kritik an der Politik äußerte der Bundeselternrat. Der Vorwurf: fehlende Vorbereitungen in den Sommerferien. "Es ist ärgerlich, dass die Kultusminister das so lässig angegangen sind und die Sommerferien nicht dafür genutzt haben, einen verlässlichen Unterricht auch in Corona-Zeiten vernünftig vorzubereiten", sagte der Vorsitzende Stephan Wassmuth der "Welt" (Samstag). Schon seit Wochen habe man dafür plädiert, Klassen zu teilen, um im Falle eines Ausbruchs nur wenige Schüler in Quarantäne schicken zu müssen. Die Schulen seien zu schnell und unvorsichtig geöffnet worden.

Nur wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahrs waren am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern zwei Schulen bereits wieder geschlossen worden. Eine Grundschule in Graal-Müritz nahe Rostock bleibt wegen eines mit Corona infizierten Schülers zwei Wochen zu, ein Gymnasium in Ludwigslust mit rund 800 Schülern wird bis einschließlich Mittwoch kommender Woche geschlossen, nachdem eine Lehrerin positiv getestet wurde. Die Blicke richten sich jetzt auch auf andere Bundesländer, wo die Schule in der kommenden Woche wieder beginnt. Darunter ist das bevölkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen.

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