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Taucher bergen Vermissten tot aus Angelteich

Laatzen  

Taucher bergen Vermissten tot aus Angelteich

15.08.2020, 11:45 Uhr | dpa

Taucher bergen Vermissten tot aus Angelteich. Suche nach Vermisstem in Angelteich

Mitglieder der Feuerwehr Laatzen suchen in dem Angelteich nach dem vermissten Mann. Foto: Gerald Senft/Stadtfeuerwehr Laatzen/dpa (Quelle: dpa)

Nach einer groß angelegten Suche haben am Samstag Rettungskräfte einen Mann nur noch tot aus einem Angelteich in Laatzen bei Hannover bergen können. Leichenspürhunde hätten am Samstagnachmittag von einem Boot aus die Stelle entdeckt, wo der Mann dann von Tauchern geborgen wurde, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Laatzen. "Leider gibt es kein Happy-End", sagte er.

Seit dem Morgen war mit einem Großaufgebot nach dem Mann gesucht worden. Drei Männer waren in dem See baden gegangen. Als einer der drei nicht mehr auftauchte, suchten die beiden anderen zunächst alleine nach ihm. Weil sie weder ein Handy hatten noch Deutsch sprechen, konnten sie zunächst keinen Notruf absetzen, wie es hieß.

Als gegen acht Uhr Mitglieder eines örtlichen Angelvereins zu dem See kamen, um Renaturierungsarbeiten zu machen, wurden sie auf die beiden verzweifelten Männer aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Am Vormittag suchten 100 Einsatzkräfte aus der Region Hannover nach dem Vermissten. Zehn Taucher waren im Einsatz, auch eine Drohne und ein Rettungshubschrauber. Das Baden sei in dem See verboten gewesen, sagte der Feuerwehrsprecher. "Man kann nur appellieren, diese Verbote auch zu beachten."

Die Identität des Mannes stand zunächst nicht fest, sagte ein Polizeisprecher. Auch die ursprüngliche Information der Feuerwehr, es handele sich um Männer aus Litauen, konnte er zunächst nicht bestätigen. Da sie kein Deutsch sprechen, sei die Kommunikation schwierig, sagte er: "Wir haben Todesermittlungen aufgenommen."

Bereits am Freitagabend war in Ostrhauderfehn (Kreis Leer) in einem Badesee ein sechsjähriger Junge aus Saterland (Kreis Cloppenburg) ertrunken. Auch dort hatte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zusammen mit Tauchern nach dem Kind gesucht. Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam mussten die Familie betreuen.

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