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Klinik in Seesen wegen Starkregens voll Wasser gelaufen

Seesen  

Klinik in Seesen wegen Starkregens voll Wasser gelaufen

16.08.2020, 21:29 Uhr | dpa

Klinik in Seesen wegen Starkregens voll Wasser gelaufen. Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße

Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Heftige Unwetter mit Starkregen haben am Wochenende in Niedersachsen zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst und in Seesen eine Klinik vollaufen lassen. Das Erdgeschoss des an einem Hang gelegenen Krankenhauses am westlichen Rand des Harzes wurde am Nachmittag nach einem Gewitter überflutet, wie ein Polizeisprecher sagte. Anschließend sei Wasser auch in eine angeschlossene Reha-Klinik in der Stadt im Kreis Goslar eingedrungen. Patienten seien umverteilt worden, es sei aber niemand gefährdet gewesen. Auch an anderen Orten tobten Gewitterschauer - so etwa rund um Osnabrück oder in Hannover, wo etliche Keller volliefen.

Die freiwillige Feuerwehr in Seesen sei mit 75 Kollegen an der Klinik im Einsatz gewesen und habe das Wasser hinausgepumpt, so die Polizei. Wie der NDR meldete, standen in der Stadt auch mehrere Straßen unter Wasser. Die Feuerwehr in Hannover hatte schon in der Nacht zum Samstag 32 Mal ausrücken müssen. Dabei ging es meist um vollgelaufene Keller und Tiefgaragen oder überschwemmte Straßen. Insgesamt 110 Einsatzkräfte waren in der niedersächsischen Landeshauptstadt unterwegs.

Für die kommenden Tage werden weitere Gewitter erwartet. Die neue Woche soll nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) örtlich mit vielen Wolken und kräftigen Schauern starten. Insgesamt bleibt es warm bei schwülen 24 bis 27 Grad. Im Wendland wird es mit bis zu 31 Grad sogar noch etwas wärmer. In der Nacht kann es dann an der Küste und an der Elbe Gewitter und Regen geben.

Am Dienstag wechseln sich Sonne und Wolken immer wieder ab. Zwischendurch kann es kleinere Schauer und auch wieder Gewitter geben. Im Landesinneren werden Temperaturen um die 27 Grad erreicht, an der Nordsee und im Oberharz wird es kühler. Auch am Mittwoch bleibt es wechselnd bewölkt, ab und zu können kleinere Gewitter mit kurzen Schauern entstehen.

Durch den Regen sinkt die Waldbrandgefahr wieder. Für Montag zeigt der entsprechende Index nur noch in zwei kleinen Gebieten im Nordosten Niedersachsens die höchste Warnstufe. Am Dienstag gilt fast überall die niedrigste von fünf Stufen.

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