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Vermessungsschiff nach Havarie provisorisch abgedichtet

Sylt  

Vermessungsschiff nach Havarie provisorisch abgedichtet

19.08.2020, 10:35 Uhr | dpa

Vermessungsschiff nach Havarie provisorisch abgedichtet. Einsatzkräfte verlegen Ölschlängel um ein Vermessungsschiff

Einsatzkräfte verlegen Ölschlängel um ein Vermessungsschiff vor Sylt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (Quelle: dpa)

Nach der Havarie eines Vermessungsschiffs vor Sylt am Dienstag ist das leckgeschlagene Boot provisorisch abgedichtet worden. In der Nacht seien Stahlplatten auf die Löcher im Rumpf geschweißt worden, wie Hendrik Brunckhorst vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) am Mittwoch sagte. Die endgültige Reparatur müsse in einer Werft durchgeführt werden.

Die "MS Oland" war bei Vermessungsarbeiten vor dem Westerländer Hauptstrand auf eine unter der Wasseroberfläche liegende Buhne gelaufen. Dadurch entstanden zwei jeweils rund einen Meter lange Risse unterhalb der Wasserlinie, durch die Wasser eindrang. Der Kapitän fuhr das Schiff wegen starken Wassereinbruchs an den Strand, um ein Sinken zu verhindern. Ein Versuch, die Löcher vom Schiffsinneren aus abzudichten, scheiterte.

Den Angaben zufolge bestanden nach Angaben der Rettungsleitstelle Nord keine Umweltgefahren etwa durch das Auslaufen von Öl oder anderen Schadstoffen. Die vier Besatzungsmitglieder blieben bei der Havarie unverletzt. Die "MS Oland" sollte beim nächsten Hochwasser am Nachmittag wieder zu Wasser gehen.

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