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Fischwilderer werden nun grenzübergreifend verfolgt

Wolgast  

Fischwilderer werden nun grenzübergreifend verfolgt

04.09.2020, 09:01 Uhr | dpa

Fischwilderer werden nun grenzübergreifend verfolgt. Polizei Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Wasserschutzpolizei geht im Nordosten Deutschlands und im Nordwesten Polens jetzt grenzübergreifend gegen Umweltsünder und Fischwilderer vor. Mit Beteiligung der polnischen Behörden wurde das EU-Projekt "Überwachung der Gewässer Westpommerns und Mecklenburg-Vorpommerns" gestartet, wie Robert Stahlberg als Sprecher der Wasserschutzpolizei am Freitag erklärte. Beamte kontrollieren mit modernen Schlauchbooten die Ostsee- und Boddengewässer um Rügen und Usedom, das Stettiner Haff, die Peene sowie die Gewässer im Müritz-Nationalpark und in der Feldberger Seenlandschaft.

Insgesamt seien jeweils zwei Besatzungen mit neuen, schnellen Schlauchbooten im Einsatz, die flexibel auch über Land umgesetzt werden können. Hintergrund sind Beschwerden von Fischern über Fischwilderer sowie über Umweltdelikte in den besonders geschützten Gewässern der National- und Naturparkregionen. Insgesamt werden rund 5700 Quadratkilometer Wasserfläche auf polnischer Seite und 7600 Quadratkilometer Wasserfläche im Osten von Mecklenburg-Vorpommern damit überwacht. Erste Ergebnisse sollen am 9. September in Wolgast vorgestellt werden. 

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