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Homburg von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen

Herzogenaurach  

Homburg von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen

09.09.2020, 18:22 Uhr | dpa

Homburg von Stellenstreichungen bei Schaeffler betroffen. Logo-Schriftzug der Schaeffler AG

Fahnen mit dem Logo-Schriftzug der Schaeffler AG. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will bis Ende 2022 wegen der Krise in der Automobilindustrie 4400 weitere Stellen in Deutschland und Europa abbauen. Betroffen seien im wesentlichen zwölf Standorte in Deutschland, darunter neben dem Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach das Werk in Homburg, teilte Schaeffler am Mittwoch in Herzogenaurach mit.

In Homburg soll Personal abgebaut werden. Aktuell arbeiten noch rund 2500 Beschäftigte an dem Standort im Saarland. Nach Informationen des Saarländischen Rundfunks steht die Streichung von 290 Stellen im Raum.

Der Standort Clausthal-Zellerfeld wird dem Unternehmen zufolge geschlossen, es sei denn, es ergebe sich kurzfristig eine Verkaufsmöglichkeit. Für den Standort Wuppertal werde eine Komplettschließung ebenfalls nicht mehr ausgeschlossen. Für das Werk in Luckenwalde (Brandenburg) könne auch ein Verkauf in Betracht kommen, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld der Deutschen Presse-Agentur. Darüber hinaus soll es Personalreduzierungen an allen inländischen Standorten geben.

Schaeffler erhofft sich durch das Maßnahmenpaket ein Einsparpotenzial in Höhe von 250 bis 300 Millionen Euro jährlich, das 2023 zu 90 Prozent realisiert sein soll.

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