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Mutter mit Duschstange erschlagen? Urteil erwartet

Hanau  

Mutter mit Duschstange erschlagen? Urteil erwartet

10.09.2020, 03:44 Uhr | dpa

Mutter mit Duschstange erschlagen? Urteil erwartet. Justitia-Statue

Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Im Prozess gegen eine 38-jährige Frau, die wegen Totschlags vor dem Landgericht Hanau angeklagt ist, werden heute die Plädoyers und das Urteil erwartet. Laut Anklage soll die Frau ihre 79-jährige Mutter mit einer Duschstange, einem Messer sowie Fußtritten und Faustschlägen getötet haben. Dabei sei sie ohne erkennbaren Anlass auf das Opfer losgegangen.

Zahlreiche Zeugen haben in dem mehrtägigen Prozess ein "bizarres Verhalten" der 38-Jährigen vor und nach der Tat beschrieben. So soll die Frau mitten in der Nacht die Rollläden der Wohnung von außen geputzt und einen "Sauberkeitswahn" haben. Beim Freigang in der Untersuchungshaft in Kassel soll sie zudem versucht haben, Gras zu essen und habe ihre Zelle mit Wasser geflutet. Ein psychiatrischer Gutachter hat bei der Angeklagten eine Schizophrenie diagnostiziert, sie als schuldunfähig eingestuft und die dauerhafte Einweisung in eine geschlossene Einrichtung empfohlen.

Am Abend des 11. März hatten Nachbarn die Polizei gerufen, weil Wasser aus der Wohnung der beiden Frauen floss und die 38-Jährige nackt am Eingang hockte. Eine Streife entdeckte kurz darauf die ebenfalls unbekleidete Leiche des Opfers.

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