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Absturz eines Segelflieger-Piloten: Ermittlungen eingestellt

Fulda  

Absturz eines Segelflieger-Piloten: Ermittlungen eingestellt

10.09.2020, 16:17 Uhr | dpa

Nach dem tödlichen Absturz eines Segelflugzeuges Anfang Juni hat die Staatsanwaltschaft Fulda ihre Ermittlungen eingestellt. "Ein Fremdverschulden an dem Absturz konnte nicht festgestellt werden", teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Bereits bekannt war, dass kein medizinisches Problem zu dem Absturz geführt hatte. Mittlerweile liegt auch ein Gutachten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) vor, aus dem hervorgehe, dass auch kein technischer Mangel an dem Flugzeug vorlag, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Auch seien keine sonstigen Einwirkungen von außen auf das Segelflugzeug festgestellt oder von Zeugen beobachtet worden.

Als Ursache für den Tod des 66-jährigen Piloten gilt der Aufprall der Maschine auf einer Wiese in der Nähe eines Kleingartenvereins sowie eines Spazier- und Radwegs in Fulda. Nach der Bruchlandung ging die Maschine in Flammen auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Pilot laut Obduktion bereits tot. Nach Angaben der Polizei waren fünf Liter Treibstoff an Bord, die für einen Mini-Motor als Rückkehrhilfe gedacht waren. Der 66 Jahre alte Mann aus Petersberg (Landkreis Fulda) war Mitglied im Aeroclub Rhön und galt nach Angaben von Vereinsmitgliedern als erfahrener Pilot.

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