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Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen steigt auf 10,35 Euro

Schwerin  

Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen steigt auf 10,35 Euro

15.09.2020, 15:22 Uhr | dpa

Wer öffentliche Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern übernimmt, muss den damit Beschäftigten künftig mindestens 10,35 Euro pro Stunde bezahlen. Der sogenannte Vergabemindestlohn steigt zum 1. Oktober von bislang 10,07 Euro, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung gemeinsam mitteilten.

Der Vergabemindestlohn war Anfang 2018 in Mecklenburg-Vorpommern zunächst mit einer Höhe von 9,54 Euro eingeführt worden. Er wird jährlich zum 1. Oktober an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst. Mit dem Mindestlohn für öffentliche Aufträge solle auch ein Signal für höhere Löhne insgesamt gesetzt werden, so Schwesig. Mecklenburg-Vorpommern werde im Wettbewerb um gute Fachkräfte nur mithalten können, wenn auch die Löhne konkurrenzfähig seien.

Die Gehaltsunterschiede zwischen Arbeitnehmern in Ost- und Westdeutschland sind noch immer groß. Ende 2019 verdienten Vollzeitbeschäftigte mit Sozialversicherungspflicht in den alten Bundesländern im Mittel 699 Euro mehr als in den neuen Bundesländern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der AfD-Bundestagsfraktion hervor.

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