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Zwei Vorlagen und "Slapstick": Krüger wieder im Blickpunkt

Würzburg  

Zwei Vorlagen und "Slapstick": Krüger wieder im Blickpunkt

19.09.2020, 15:02 Uhr | dpa

Zwei Vorlagen und "Slapstick": Krüger wieder im Blickpunkt. Florian Krüger

Florian Krüger blickt in die Kamera. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Florian Krüger macht da weiter, wo er im vergangenen Spieljahr aufgehört hat. Der Stürmer von Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hatte mit seinen zwei Torvorlagen maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Saisonstart der Sachsen. "Wir sind nach der Pause mit der richtigen Einstellung rausgekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es effektiv gemacht und unter dem Strich verdient gewonnen", kommentierte Krüger das 3:0 der "Veilchen" bei Aufsteiger Würzburger Kickers. "So ein Auswärtssieg zum Auftakt ist wichtig, weil das in der vergangenen Saison nicht unsere ganz große Stärke war."

Der deutsche U-21-Nationalspieler war einmal mehr der Dreh- und Angelpunkt im Auer Angriffsspiel. Obwohl Krüger dem Vernehmen nach bei einigen Bundesligisten im Blickfeld stehen soll und das Transferfenster noch bis zum 5. Oktober geöffnet hat, geht der 21-Jährige nach derzeitigem Stand von einem Verbleib beim FC Erzgebirge aus. "Es ist alles gesagt. Ich glaube nicht, dass noch etwas passiert", meinte Krüger, der in Aue einen Vertrag bis 2021 besitzt.

Der Stürmer bereitete in Würzburg nach einer Stunde das 1:0 von John Patrick Strauß (60.) und nur 120 Sekunden später den zweiten Treffer von Pascal Testroet vor (62.). "Florian hat im Vergleich zur Pokalpartie in Ulm eine deutliche Leistungssteigerung hingelegt", fand auch Trainer Dirk Schuster lobende Worte für seinen Schützling. Der 52-Jährige genehmigte Krüger, der Anfang September bei der U-21-Nationalmannschaft weilte und nach seiner Rückkehr etwas müde wirkte, in der vergangenen Trainingswoche einen Tag mehr Pause. "Diese Frische und Spritzigkeit hat man ihm angemerkt. Über seine zwei Vorlagen freue ich mich, aber er hätte das dritte Tor ruhig selbst machen können", sagte Schuster leicht schmunzelnd.

Krüger hämmerte den Ball in der 84. Minute an die Lattenunterkante, obwohl das Kickers-Tor völlig verwaist war. "Die Szene können wir in die Slapstick-Zusammenfassung für die Saison mit reinnehmen. Wenn das heute passiert, kann ich das halbwegs verkraften. Trotzdem ärgere ich mich ziemlich darüber", erklärte Krüger. Der Stürmer war vor allem erleichtert darüber, dass die Mannschaft nach dem peinlichen Pokal-Aus in Ulm eine Reaktion zeigte: "Wir haben das Spiel intensiv ausgewertet. Da gab es viele Punkte, die nicht funktioniert haben. Jetzt zählt für uns die Liga, das haben wir in Würzburg eindrucksvoll bewiesen."

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