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Witte fürchtet neue Schwierigkeiten durch Corona-Krise

Eisenach  

Witte fürchtet neue Schwierigkeiten durch Corona-Krise

22.09.2020, 10:42 Uhr | dpa

Manager René Witte von Handball-Zweitligist ThSV Eisenach hat vor weiteren wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Corona-Krise gewarnt. Die Situation habe sich im Vergleich zum Jahresbeginn sogar weiter verschärft. "Jetzt kommt die Keule der Krise nämlich bei den Sponsoren an. Viele von ihnen können uns nicht sagen, ob und wie es weiter geht", sagte Witte der "Thüringer Allgemeine" (Dienstag). Den Sponsoren, die ihre Verträge verlängert hätten, sei er dankbar: "Trotzdem fehlt uns ein sechsstelliger Betrag, der im Sponsoring wegbricht."

Laut Witte konnte der ThSV weder einen Etat noch andere Plangrößen für die im Oktober beginnende Saison erstellen. "Wir wissen nicht, wie viele Dauerkarten wir verkaufen können. Ohne Dauerkartenverkauf aber fehlt uns die Liquidität", erklärte der Manager die Schwierigkeiten bei der Budget-Planung: "Wir verlieren ohne Fans und ohne Sponsoren cirka 60 bis 80 Prozent. Im Handball, Eishockey oder Basketball hat niemand einen zweistelligen Millionenbetrag auf dem Konto."

Von den sechs Millionen Euro, die der Freistaat dem Sport in Thüringen bereit gestellt hat, sei zudem "noch kein Cent bei uns angekommen", kritisierte Witte. Die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung sei nun am Zug. "Dort mussten wir bis zum 31. August den Antrag einreichen", sagte der ThSV-Manager.

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