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Corona trifft bayerische Wirtschaft überdurchschnittlich

Fürth  

Corona trifft bayerische Wirtschaft überdurchschnittlich

24.09.2020, 13:17 Uhr | dpa

Corona trifft bayerische Wirtschaft überdurchschnittlich. Corona trifft bayerische Wirtschaft überdurchschnittlich

Der Schriftzug "Wir schließen!" steht an einem geschlossenen Geschäft. Foto: Martin Gerten/dpa/Symbolbild/Archiv (Quelle: dpa)

Die Corona-Krise hat die bayerische Wirtschaft härter getroffen als viele andere Bundesländer: Die Wirtschaftsleistung im Freistaat schrumpfte im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Im Durchschnitt aller Bundesländer sank das Bruttoinlandsprodukt um 6,6 Prozent, der Rückgang fiel vor allem im Osten etwas glimpflicher aus. Einen Wirtschaftseinbruch vergleichbarer Größenordnung hat es in Deutschland in den Nachkriegsjahrzehnten noch nicht gegeben.

Im Vergleich der westdeutschen Flächenländer schrumpfte die Wirtschaft nur in Baden-Württemberg und Niedersachsen noch stärker. "Bayern ist vor allem auch wegen seines deutlich größeren Industrieanteils stärker tangiert als andere Länder", sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Die bayerische Industrieproduktion war im ersten Halbjahr 2020 um 14,1 Prozent zurückgegangen, bei Auto- und Zulieferindustrie fiel das Minus mit 29,3 Prozent noch wesentlich größer aus. "Das heißt auch, dass die Bundesregierung auf alles verzichten muss, was die Unternehmen belastet", forderte Brossardt.

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