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Verband optimistisch mit Blick auf Weihnachtsmärkte

Rostock  

Verband optimistisch mit Blick auf Weihnachtsmärkte

25.09.2020, 12:28 Uhr | dpa

Verband optimistisch mit Blick auf Weihnachtsmärkte. Weihnachtsmarkt

Eine Frau hält eine Tasse mit Glühwein in den Händen. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Schaustellerverband Mecklenburg-Vorpommerns blickt optimistisch auf eine mögliche Weihnachtsmarktsaison in Corona-Zeiten. "Wir denken schon, dass Weihnachtsmärkte mit entsprechenden Konzepten stattfinden können, wie etwa mit Regelungen, die die Besucherströme lenken", sagte der Verbandsvorsitzende Lothar Welte der Deutschen Presse-Agentur. Die Jahreszeit sei eine der wichtigsten für die Branche. "Manche machen dort 35 bis 40 Prozent ihres Jahresumsatzes."

Weihnachtsmärkte dürfen laut Landesregierung grundsätzlich stattfinden, sofern es die Corona-Infektionslage zulässt. Für die einzelnen Märkte muss ein Schutzkonzept erarbeitet werden. Für die Genehmigung sind die örtlichen Gesundheitsämter zuständig.

Im Verband haben sich nach eigenen Angaben 90 Schausteller organisiert. Große Volksfeste, wie die Hanse Sail in Rostock, wurden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt. "Die Alternativen waren bislang eher in kleinerem Rahmen. Da waren es dann mal etwas mehr als 20 Schausteller", schilderte Welte. Dies habe oftmals nichts mit Geld verdienen zu tun gehabt. Die Situation unter den Schaustellern sei katastrophal. Er forderte schnellere Wirtschaftshilfen des Bundes.

Die Schausteller aus MV seien ebenfalls von Absagen aus anderen Bundesländern betroffen, wie etwa vom Martinimarkt im brandenburgischen Neuruppin, der ursprünglich in diesem Herbst für zehn Tage geplant gewesen sei. "Uns bleibt die Hoffnung, dass es nächstes Jahr besser wird", sagte Welte abschließend.

Unterdessen ist die Landesregierung nach einem Bericht der "Schweriner Volkszeitung" vom Freitag bereit, das Risiko bei Weihnachtsmärkten zu tragen, die im Falle stark steigender Corona-Infektionszahlen kurzfristig abgesagt werden müssen. Das Wirtschaftsministerium halte für die Risikoübernahmen fünf Millionen Euro bereit.

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