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Unruhige Zeiten in der Pfalz: FCK nach 0:3 Tabellenletzter

Kaiserslautern  

Unruhige Zeiten in der Pfalz: FCK nach 0:3 Tabellenletzter

27.09.2020, 16:08 Uhr | dpa

Unruhige Zeiten in der Pfalz: FCK nach 0:3 Tabellenletzter. Ein Fußballer kickt den Ball

Ein Fußballer kickt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich nach der zweiten Niederlage und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz der 3. Fußball-Liga schon früh in der Saison in einer sportlichen Krise. Nach dem 0:3 (0:2) bei Aufsteiger Türkgücü München steht den noch punkt- und torlosen Pfälzern eine unruhige Woche bevor, gaben sie mit ihrem dürftigen Auftritt am Sonntag den Diskussionen um Trainer Boris Schommers doch neue Nahrung.

Schommers selbst bezeichnete diese nach dem Abpfiff zwar als "Schwachsinn". Er räumte aber zumindest ein: "Wir haben nicht den Start hingelegt, den wir uns in Kaiserslautern gewünscht haben. Heute haben wir zurecht verloren." Man müsse jetzt die Ruhe bewahren, so schwer das auch sei. "Wir werden das Spiel analysieren und wollen es nächste Woche besser machen", sagte Schommers. Am 5. Oktober gastieren die Roten Teufel beim noch ungeschlagenen Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden.

In München lief nichts zusammen. Petar Sliskovic mit einem Doppelpack in der 7. und 39. Minute sowie Tom Boere (55.) per Handelfmeter schossen die Tore für Türkgücü. Zu allem Überfluss sah FCK-Stürmer Marvin Pourié (86.) kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte. "Wir brauchen nicht über den Trainer zu diskutieren. Über die gesamte Spieldauer waren viele unserer Entscheidungen falsch. Heute muss sich jeder Spieler selbst an die Nase packen. Da war keiner dabei, der eine gute Leistung gezeigt hat", schimpfte Kapitän Carlo Sickinger.

Sportdirektor Boris Notzon war bemüht, die Wogen zu glätten. Den unter der Woche aufgekommenen Gerüchten, wonach Ex-Mannheim-Trainer Bernhard Trares ein potenzieller Kandidat für die mögliche Schommers-Nachfolge sei, widersprach er in der Halbzeitpause bei "Magenta Sport" vehement: "Da ist absolut nichts dran." Trares war zum Saisonauftakt gegen Dynamo Dresden als Beobachter im Fritz-Walter-Stadion gesichtet worden. "Er wollte sich nur unser Heimspiel gegen Dresden anschauen. Sein Berater hat mich die Tage angerufen und sich in gewisser Weise sogar entschuldigt", sagte Notzon.

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