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Aktivisten feiern Aus für Gorleben in Endlagersuche

Gorleben  

Aktivisten feiern Aus für Gorleben in Endlagersuche

04.10.2020, 01:56 Uhr | dpa

Aktivisten feiern Aus für Gorleben in Endlagersuche. Atommüllfässer

Symbolische Atommüllfässer unweit vom ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben. Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Umweltschützer wollen heute mit einer Kundgebung in Gorleben das Aus des lange umkämpften Salzstocks bei der Suche einem Atommüll-Endlager zelebrieren. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kündigte an, zu dem Bergwerk zu fahren, "um das Aus des Gorleben-Debakels zu feiern". Zwar werde dort wie an 15 weiteren Standorten immer noch radioaktiver Müll zwischengelagert. "Doch am Sonntag wird mit Freude und Genugtuung darauf zurückgeschaut, dass der außerparlamentarische Protest so großartige Wirkungen haben konnte", sagte der Sprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Ehmke.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass 90 Gebiete in Deutschland günstige geologische Bedingungen für die Lagerung hoch radioaktiver Abfälle bieten. Diese erstrecken sich über alle Bundesländer mit Ausnahme des Saarlands - die niedersächsische Region um Gorleben zählt jedoch nicht dazu. Das dortige Erkundungsbergwerk soll daher dauerhaft geschlossen werden.

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