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"Angelika" dampft wieder: Experten sind gefragt

Bockenem  

"Angelika" dampft wieder: Experten sind gefragt

05.10.2020, 05:47 Uhr | dpa

Dampfmaschinen haben in der Wirtschaft ausgedient - nur als Museumszug oder bei Ausstellungen alter Landmaschinen sieht man sie in der Regel noch. Experten oder Firmen, die Dampfmaschinen warten oder reparieren können, werden daher immer seltener - und haben entsprechend zu tun. "Wir sind so ausgelastet, dass wir große Sachen gar nicht annehmen", sagte ein Fachmann der Eisenbahnwerkstätten Krefeld, der in Bockenem im Kreis Hildesheim dabei geholfen hat, eine Dampfmaschine von 1922 namens "Angelika" fit zu machen. Dampfmaschinen haben oft weibliche Namen; bei dieser wählte der letzte Maschinist den Namen seiner Frau.

"Angelika" ist eine sogenannte Dampflokomobile, eine fahrbare Dampfmaschine mit zehn PS, wie sie früher in der Landwirtschaft genutzt wurde, um Dreschkästen, Sägen oder Pumpen anzutreiben. Der Experte befasst sich sonst mehr mit Dampfloks, wie er sagt: "Wir haben mit Lokomobilen sehr wenig zu tun, weil es nicht so viele gibt." In Bockenem-Störy unterstützte er die Hanomag-Interessengemeinschaft dabei, für "Angelika" das gefragte Tüv-Siegel zu bekommen, damit die Maschine öffentlich gezeigt werden kann. "Angelika" gehört den Mobilen Welten, einem gemeinnützigen Verein nahe Hannover.

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