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Gasometer: Ausstellung über schützenswerte Natur-Schönheit

Oberhausen  

Gasometer: Ausstellung über schützenswerte Natur-Schönheit

06.10.2020, 14:14 Uhr | dpa

Gasometer: Ausstellung über schützenswerte Natur-Schönheit. Aussenansicht des Gasometer Oberhausen

Aussenansicht des Gasometer Oberhausen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Unter dem Titel "Das zerbrechliche Paradies" zeigt der Gasometer Oberhausen im kommenden Frühjahr eine Ausstellung über die Schönheit der Natur und ihre Gefährdung durch den Menschen. Zu sehen sind mehr als 100 großformatige Fotografien und Videos, auf denen Tiere, Pflanzen und Landschaften zu sehen sind. Höhepunkt ist eine Weltkugel mit 20 Metern Durchmesser, die im 100 Meter hohen Innenraum des früheren Gasspeichers aufgehängt wird. Die Kugel war bereits bei der Ausstellung "Wunder der Natur" 2016/17 zum Einsatz gekommen. Auf das ballonartige Gebilde sollen dann neue, hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert werden, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

"Ziel der Ausstellung ist es, die schützenswerte Schönheit unseres Planeten zu zeigen", sagte die Geschäftsführerin der städtischen Gasometer GmbH, Jeanette Schmitz. "Das heißt aber auch, auf Missstände hinzuweisen, die unser Paradies bedrohen. Bereits heute gibt es allerdings vielversprechende Lösungsansätze, die wir exemplarisch darstellen." So würden in der Ausstellung ein Projekt zur Reinigung der Meere oder die Renaturierung des Abwasserflusses Emscher thematisiert.

Besucher können auch selbst in die Natur eintauchen - mit Hilfe von 3D-Brillen. Aus der Sicht etwa eines Frosches, eine Raubvogels oder einer Vogelspinne sind virtuelle Ausflüge in das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt, den Nationalpark Tumucumaque in Südamerika, möglich.

Wann genau die neue Schau startet, hängt vom Fortschritt der laufenden Sanierung der 117 Meter hohen Riesentonne ab. Die Macher rechnen derzeit mit April oder Mai 2021. "Das zerbrechliche Paradies" soll mindestens ein Jahr lang laufen. Die letzte Ausstellung im Gasometer "Der Berg ruft" lief 19 Monate lang und zählte fast 900 000 Besucher.

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