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Suche auf Friedhof nach Handy von getöteter Frau erfolglos

Rendsburg  

Suche auf Friedhof nach Handy von getöteter Frau erfolglos

07.10.2020, 07:05 Uhr | dpa

Suche auf Friedhof nach Handy von getöteter Frau erfolglos. Polizeiabsperrung

Ein Flatterband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung". Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in einem Mehrfamilienhaus in Rendsburg haben Polizisten am Mittwoch ein Friedhofsgelände vergeblich nach dem Smartphone des Opfers abgesucht. "Wir haben bislang noch keine heiße Spur", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler der Deutschen Presse-Agentur. Rund 20 Polizisten suchten auch mit Metall-Detektoren auf dem Altstädter Friedhof nach dem Smartphone. Der Friedhof ist direkt auf der anderen Straßenseite gegenüber der Wohnung der 40-Jährigen gelegen.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Täter das Handy an sich genommen und später entsorgt hat. Nach Polizeiangaben handelt es sich um ein Samsung Galaxy A20s in auffallend roter Farbe. Es sei nicht auszuschließen, dass Unbeteiligte das Gerät später auf dem Friedhof fanden und mitnahmen. Sollte dies der Fall sein, bittet die Kriminalpolizei darum, sich unter der Rufnummer 0431 - 160 3333 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Bei ihrer Suche stellten die Polizisten am Mittwoch aber andere Gegenstände sicher. Sie wollen nun prüfen, ob sie mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten. Nähere Angaben zu den sichergestellten Gegenständen machte die Polizei nicht.

Ein Bekannter hatte die 40-Jährige am Abend des 28. September tot in der Wohnung entdeckt. Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens sowie die Beschaffung des Smartphones der Frau ausgelobt und auch ein Foto der Frau veröffentlicht. Sie arbeitete in ihrer Wohnung als Prostituierte und war häufig in Begleitung ihres Chihuahuas zu sehen gewesen.

Bislang sind in dem Fall bei der Polizei noch keine konkreteren Hinweise eingegangen. "Wir interessieren uns insbesondere für Beobachtungen rund um die Wohnung aus dem Zeitraum vom 25. bis 27. September", sagte Oberstaatsanwalt Bieler. Es sei noch offen, ob möglicherweise ein Kunde der Frau als Täter in Frage komme.

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