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Naturfilmpreise 2020 für Dokus über Klimawandel und Wolga

Wieck a. Darß  

Naturfilmpreise 2020 für Dokus über Klimawandel und Wolga

11.10.2020, 20:12 Uhr | dpa

Die von dem Berliner Filmemacher Henry M. Mix produzierten Dokumentarfilme "Auf dünnem Eis" und "Im Reich der Wolga" sind die Gewinner des Deutschen Naturfilmpreises 2020. Die beiden mit jeweils 10 000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden am Sonntagabend beim Deutschen Naturfilmfestival in Wieck auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in den Hauptkategorien "Mensch und Natur" und "Wildnis Natur" vergeben, wie der Veranstalter, die Deutsche Naturfilmstiftung, berichtete. Das Festival wurde wegen der Corona-Pandemie online ausgetragen. Die Stiftung verleiht den Naturfilmpreis seit 2008.

Die Jury sei tief beeindruckt von "Auf dünnem Eis" der Naturfilmer Mix und Boas Schwarz gewesen. Der Film halte den Beobachtern wie in einem Krimi das eigene Vergehen vor Augen. Dabei lasse er die Betrachter nicht resignieren. "In tragisch schönen Bildern zeigt der für MDR und ARTE produzierte Film die Auswirkungen des Klimawandels auf wenig bekannte Regionen", hieß es zur Begründung.

Humorvoller gehe es bei dem Film über die Wolga zu. "Der Zuschauer lernt etwas über Russland, indem er den russischen Biber beobachtet." Als Sprecher begeistere in dem von Mix für den NDR produzierten Film der Kolumnist und Autor Wladimir Kaminer.

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