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Staatsanwaltschaft hofft auf Aussage zu Brandserie

Einbeck  

Staatsanwaltschaft hofft auf Aussage zu Brandserie

13.10.2020, 11:21 Uhr | dpa

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hofft auf eine Aussage eines 23-Jährigen, der mehrere Brände in Einbeck (Landkreis Northeim) gelegt haben sein soll. "Es spricht einiges dafür, dass er verantwortlich ist", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Einen Großteil habe er schon gegenüber der Polizei eingeräumt. So viel Täterwissen lege nahe, dass der Mann, der früher bei der Feuerwehr aktiv war, mit den augenscheinlich vorsätzlichen Brandstiftungen zu tun hatte. Ihm werden 17 Brandstiftungen bis zum 14. September zur Last gelegt. Für die Taten soll er im Juli ein Auto nach einer Probefahrt entwendet und nicht zurückgegeben haben.

In den vergangenen Monaten hatte es in Einbeck und Umgebung immer wieder Feuer gegeben. So brannten unter anderem zwei Scheunen, ein leerstehendes Wohnhaus, mehrere Gartenlauben, mehrere Strohballen und ein Holzstapel. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit mehr als zwei Millionen Euro. Eine Sonderkommission ermittelte. Den entscheidenden Hinweis zur Festnahme des Verdächtigen hatte die Wildkamera eines Zeugen geliefert.

Die Staatsanwaltschaft schließt auch nicht aus, dass der Mann etwas mit dem Brand der historischen Saline von Salzderhelden bei Einbeck Anfang Juli zu tun hat. Das Gebäude im Landkreis Northeim brannte aus. Der Schaden beläuft sich auf 1,5 Millionen.

Wenige Tage nach den ersten Bränden war eine 30 Jahre alte Tatverdächtige festgenommen worden, die inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Sie soll Altkleidercontainer angezündet haben.

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