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Neu gestalteter KZ-Häftlingsfriedhof in Berga eingeweiht

Berga  

Neu gestalteter KZ-Häftlingsfriedhof in Berga eingeweiht

15.10.2020, 16:09 Uhr | dpa

In Berga (Landkreis Greiz) ist am Donnerstag der neugestaltete Friedhof für Häftlinge des Außenlagers "Schwalbe V" des Konzentrationslagers Buchenwald eingeweiht worden. Die Einweihungszeremonie durch den Rabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Erfurt, Alexander Nachama, verfolgten unter anderem Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Israels Botschafter Jeremy Issacharoff und Bergas Bürgermeister Hans-Peter Beyer (parteilos). Von November 1944 bis April 1945 waren 315 Gefangene des Außenlagers ums Leben gekommen und auf dem Baderberg verscharrt worden.

Nach Angaben von Landschaftsarchitekt Steffen Möbius aus Erfurt, der mit der Neugestaltung des Friedhofs beauftragt war, handelt es sich bei der Anlage auf dem Baderberg um die größte komplette Neuanlage einer Kriegsgräberstätte in Thüringen in den letzten Jahrzehnten. Die Kosten für das Projekt trug die Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges sollte bei Berga Treibstoff unter Tage in Bunkern und Stollen hergestellt werden, um vor Luftangriffen geschützt zu sein. Für den Stollenbau wurden vor allem Kriegsgefangene und Häftlinge aus dem KZ Buchenwald eingesetzt, darunter viele Juden aus Ungarn.

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